Fakten
Nicht jeder Hengst hat geeigneten Samen. Die hier auftretenden Unterschiede sind ein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung, Tiefgefriersamen zu gewinnen. Großangelegte Untersuchungen in USA und Europa ergaben, dass auch mit Einsatz unterschiedlicher Techniken nicht jeder Hengst geeignet ist.
30% der Hengste einer Population sind gut geeignet,
40% sind zufriedensteilend,
30% hat Sperma, welches nach dem Auftauen keine für eine künstliche Besamung ausreichende Vorwärtsbeweglichkeit aufweist
Dieses steht jedoch in keinem Zusammenhang mit der Befruchtung der Hengste in der Frischbesamung oder dem Natursprung.
Deshalb ist der einzige Weg, die Eignung eines Hengstes für den Einsatz in der Besamung mit Gefriersperma zu bestimmen, einige Ejakulate auf verschiedenen Wegen einzufrieren und dann von jedem Sprung eine Auftauprobe zu nehmen. Hier kann festgestellt werden, wie gut die Spermien den Einfrier- und Auftauvorgang überlebt haben.
Spermien, die anschießend nicht mehr vorwärtsbeweglich sind, sind Aufgrund ihrer Beschädigung befruchtungsunfähig. Die noch frei vorwärtsbeweglichen Samenzellen .haben die Prozesse offensichtlich besser überstanden, doch gibt dieses leider noch keine Aussage über ihre Befruchtungsfähigkeit. Die Spermienmembranen und Akrosomen können geschädigt sein, ohne die Vorwärtsbeweglichkeit zu beeinträchtigen, eine Befruchtung ist jedoch nicht mehr möglich. Labore arbeiten an der Entwicklung von Tests, die diese scheinbar gesunden Samenzellen erkennbar werden lassen.
Hengstbesitzer sollen sich in dem Gefühl wissen, modernste Technik und kompetentes Personal beauftragt zu haben. SBS steht auch nach dem Versand des Samens Züchtern, Besamungstechnikern und Tierärzten für Fragen jeder Zeit zur Verfügung. Wir wissen um die Gefahr des Zuchtrenomees, das auch bei guter Samenqualität durch falsche Handhabung schnell verloren geht.
