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Die Westernausrüstung

Die Westernausrüstung

Die Ausrüstung:
Dieser Punkt ist wohl der ersichtlichste Unterschied zur klassischen Reitweise. Ich führe hier allerdings nur die „normale“ Ausrüstung auf, diverse Hilfszügel und dergleichen würden den Rahmen sprengen.

Trense und Gebiss

Bridles

v.l.n.r. Stirnbandzaum mit Shankes und Romal-Reins; Bosal mit Bosalbridle; 2 Ohr Zaum mit Snaffle und Split Reins; 1 Ohr Zaum mit Snaffle und Mecate

Bridle: das Bridle ist das Kopfstück des Westernreiters. Es besteht komplett aus Leder (von den Silberbeschlägen mal abgesehen) und es enthält keinerlei Sperr- oder Nasenriemen (Nasenriemen kann man extra kaufen und die heißen dann „Mouth Shouter“). Es gibt Bridles mit ganz normalem Stirnband, aber auch Einohr- und Zweiohrzäume.

Snaffel Bit

Im Bridle befindet sich meist ein Snaffle Bit, dies ist eine etwas dünnere Wassertrense und das ideale Gebiss für „Otto-Normal-Reiter“.

Snaffle with shanks

Die etwas gehobeneren Reiter benutzen oft eine Snaffle with Shanks (Wassertrense mit Anzügen). Allerdingst gehört diese nicht in Anfängerhände, da die unruhige Hand eines Anfängers schnell zu einem stupfen Pferdemaul führen kann (und das wollen wir doch alle nicht). Unter diese Gebisse wird ein Kinnriemchen (bei Gebissen mit Anzügen ein Kinnkettchen) geschnallt, das einzig alleine dazu dient, dass das Gebiss nicht durchs Pferdemaul gezogen werden kann.

Bosal

Quelle: www.classichorse.com

Außerdem sieht man auch noch sehr häufig ein Bosal. Diese gebisslose Zäumung wirkt auf den Nasenrücken des Pferdes, schont dadurch das Maul und wird deswegen auch gerne zum Anreiten junger Pferde benutzt. Da damit seitlich-stellende Zügelhilfen nicht präzise gegeben werden können, wird meist nach der ersten Zeit des Anreitens auf ein Gebiß umgestellt. Weit ausgebildete Pferde dagegen, werden später in ihrer Ausbildung, wenn sie das Neck-Reining beherrschen, oft wieder ins Bosal gestellt.

Zügel

Zügel

Quelle: www.classichorse.com

Wandern wir weiter am Gebiss entlang zu den Zügel. Ich zähle hier nur die 3 bekanntesten Varianten von Zügeln auf:

Split reins

Pad

Showpad

Hier Maggies Showpad (Wert 250 €)

So nach dem Zügel sind wir nun beim Pad (Sattelunterlage) angelangt. Tja was soll ich da recht groß schreiben??? Es ist das Gleiche wie eine Schabracke, nur etwas größer (ist ja klar auch der Westernsattel ist größer). Es gibt die verschiedensten Ausführungen von Otto-Normal-Arbeitspad bis hin zum Showpad (wobei es beim Showpad rein preislich gesehen nach obenhin keine Grenze gibt, nur damit ihr eine ungefähre Vorstellung habt. Mein Showpad kostet 250 €, und es ist noch nicht mal eines der Teueren. Viele Reiter benutzen es als "Alle-Tage-Pad").

Arbeitspads

Pads für den Alltagsgebrauch (v.l.n.r. Sandwichpad, Neoprenpad, Pad mit Lammfellunterlage)

Der Westernsattel

Arbeitssattel

Hier ein normaler Arbeitssattel mit wenig Punzierung und Silber

Übers Pad kommt der Westernsattel. Ich würd jetzt einfach mal sagen, kuckt mal unter „Sattelwahl – Continental Equiflex“. Hier findet ihr alle Infos über den Westernsattel!

Die Sporen

Sporen

Links „Euro“sporen (die sanftersten, mit denen reite ich Maggie); rechts Kleblattsporen (das nächst „schärfere“ die gehören Wodja); Mitte- das „schärfste“ was unser Schrank zu bieten hat (sind mittelscharf)

Was ich noch zur Ausrüstung zählen möchte sind Sporen. Ich weiß, ich weiß, viele kommen jetzt wieder mit dem „Ohh Sporen, wie könnt ihr nur euer Pferd mit Sporen reiten…..“.
Hierzu möchte ich sagen, was für den Dressurreiter die Gerte ist, sind für den Westernreiter die Sporen. Außerdem: den großen Unterschied zwischen Englisch- und Westernsporen bilden die Rädchen, welche den Sporen „sanfter“ machen. Durch das Abrollen des Rädchens ist es schon eine „Kunst“ dem Pferd wirklich Schmerzen zu verursachen. (Ich habe es am Selbstversuch auch schon getestet, es ist wirklich nur unangenehm!) Ich bin aber auch der Ansicht, dass „alles was mit Sporen geht, auch ohne klappen muß!“, und deshalb trage ich meine nur „zur Erinnerung“.