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Das Westernpferd

Das Westernpferd

Maggie im Spin



Grundsätzlich gibt es drei spezielle Westernpferderassen. Das Quarter Horse (QH), das Paint Horse (PH) und der Appaloosa.
Alle drei Pferderassen entstanden durch die Kreuzung von Mustangs (amerikanische Wildpferde) und entlaufenen Pferden der spanischen Siedler.

Das Quarter Horse: ist die zahlenmäßig Größte Pferderasse der Welt (in Jahr 2002 wurde das 4 Millionste Fohlen registriert!!), der Name Quarter Horse leitet sich von „quarter of mile race“ (also das Rennen über eine Viertelmeile = 400m) ab. Dieses Rennen war gegen Ende des 18. Jahrhunderts in den Südstaaten sehr populär, und damals wie heute ist ein Quarter (or allem die speziellen Race-Linien) das schnellste Pferd der Welt (auf einer Viertelmeile).
Ein Quarter Horse sollte im Stock ca. 1,45-1,55 m groß sein. Mittlerweile sieht man aber auch schon Exemplare mit 1,60 oder 1,65m Stock (diese Pferde sind dann meist speziell für die Pleasure gezüchtet worden) für mich persönlich reine Geschmackssache! Ein Quarter sollte gut bemuskelt, wendig, schnell und „cool“ sein. Genau diese Eigenschaft brauchte ein gutes Westernpferd und deswegen war (und ist) der Quarter (und diverse Mixe daraus) das Westernpferd schlechthin und wurde fast ausschließlich von den Cowboys „verwendet“.

Das Paint Horse: Wem das einfarbig Quarter zu “langweilig” ist, dann wäre ein Paint etwas für diese Leute. Ein Paint ist eigentlich ein Quarter Horse nur mit Flecken (Paint-Fans behaupten, eine Paint sei „ein Quarter mit Chrom“). Deshalb möchte ich jetzt einfach mal sagen, nähere Beschreibung siehe Quarter. Einziger Unterschied, Paints wurden nicht nur von den Cowboys, sonder auch von den Indianern geritten.

Der Appaloosa: Der „Appi“ ist wohl die bekannteste Westernpferderasse. Der Name Appaloosa leitet sich vom Ausdruck „ A Palouse (Palouse River in Idaho) Horse“ ab. Abgekürzt Appaloosa. Der Appi wurde von den Indianern bevorzugt. Auf den Volkstamm der Nimipu geht die erste Zucht dieser Pferde zurück. Appis gelten als ruhige, harte und ausdauernde Pferde mit einem Stockmaß von ca. 1,48 – 1,60m. Bekannt sind die Appis durch ihre austergewöhnliche Fellfarbe. Blankets, Leopardzeichnungen, Snowflakezeichnungen und dergleichen machen sie unverwechselbar.

Andrer Rassen: Im Allgemeinen kann man jede Pferdrasse Westernreiten (eines der Besten Beispiele ist „Slide me Maxi“ (Haflinger) Vizemeister im Cutten!). Sollte man aber etwas „mehr“ als nur Freizeitreiten mit einer „Nicht-Westernpferderasse“ vorhaben, sollte man doch darauf achten, dass ihr auserwähltest Pferd ein Stockmaß von 1,40 – 1,55m haben sollte, es sollte im Quadrattyp stehen und relativ gut bemuskelt sein. Hafis ist eine recht beliebte „Western“- Pferderasse und sie machen sich darin so gut, dass sie den Beinamen „Alpenquarter“ erhalten haben.
Aber es geht auch anders herum. Man kann Quarter, Paint und Appi natürlich auch klassisch Reiten. Bekanntestes Beispiel ist der Quarter „Rugged Lark“ *1981, der Hengst ist späterstens seit seiner Dressurkür im Rahmen der Olympischen Spiele in Atlanta 1996 auch Dressurfreaks bekannt (seine Westernerfolge aufzuzählen würde den Rahmen sprengen). Dieser Hengst ist insgesamt Vater von mehr als 350 Fohlen, davon 7 Pferde die 11 Weltmeistertitel holten! Das ist doch bemerkenswert oder??