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Tipps im September

Tipps im September

Der Herbst kehrt ein...

Allgemeines

- Kriebelmücken haben ihre zweite Flugzeit. Für Ekzemerpferde heißt das: nur nachts, wenn es ganz dunkel ist, auf die Koppel lassen.
- Fohlen, die nun vier oder fünf Monate alt werden, sind jetzt durch die Mutter nicht mehr vor Wundstarrkrampf geschützt. Deshalb brauchen sie nun eine eigene Grundimmunisierung. Zwei Impfungen im Abstand von vier bis acht Wochen, die dritte folgt ein Jahr später.
- Für Weidepferde ist eine Tollwutimpfung notwendig. Viele Besitzer verkennen die Gefahr und dann tauchen gefährliche Krankheiten auf.
- Jetzt ist eine Wurmkur gegen Dasselfliegen fällig. Spezielle Wurmpräparate verhindern den schädlichen Weg durch den Körper. Oft wird erst im Dezember gegen die Dasselfliege behandelt - doch dann sind die gefährlichen Parasiten bereits im Magen.
- Kolikgefahr: wo Pferde das abgefressene Weidegras bis auf die Wurzeln abnagen und der Boden hervorscheint, können sie zuviel Sand aufnehmen. Bitte Stroh zum Knabbern mit auf die Weide legen!

Weidepflege

- Letzter Termin für Neu- und Nachsaaten: Anfang September. Nur in milden Gegenden kann länger gesäht werden.
- Drainage-Gräben: Sie müssen nun ausgemäht und alle paar Jahre auch entschlammt wedren. Sonst verlieren sie ihre wasserabführende Funktion. Die Weiden vernässen und werden für die Tiere ungesund.
- 15. September: bis Ende Oktober: Dieser Zeitraum ist von den Naturschutzverbänden für alle Arbeiten an den Gräben, Tümpeln und Teichen festgelegt.
- Weshalb? Später haben sich bereits viele Amphibien und andere Kleintiere zur Winterruhe eingenistet. Dort bleiben sie bis zur Laichzeit im März, anschließend wachsen hier die Jungtiere auf.

Heubrände

- Feuergefahr! Heubrände entstehen durch unzureichende Trocknung.
- Betroffen sind sowohl der erste, als auch der zweite Schnitt, besonders das Heu von Ende August, weil die schon kürzeren Tage und der vermehrte Tau die Trocknung erschweren.
- Was passiert? Das nicht ganz trockene Heu kann im Schuppen oder auf dem Heuboden erhebliche Hitzegrade entwickeln.
- Deshalb: täglich, bis zum Abklingen des Schwitzens, das Heu kontrollieren!
- Die offiziele Brandverhütung besagt: bis 45 Grad Celsius ist alles noch im normalen Rahmen des Fermentationsvorganges.
- 50-60 Grad Ceslius: sind schon bedenklich. Selbst wenn die Temperatur wieder sinkt, sind erhebliche Qualitätseinbußen entstanden.
- Achtung. bei 60-70 Grad Celsius besteht Brandgefahr - bei über 70 Grad sogar akute Brandgefahr! Dann bitte umgehend die Feuerwehr verständigen!