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Pferdetipp November

Sassan von Vera

Pflege

Die Zeit des Waschens ist nun leider vorbei!

Die Zeit der Pferdeduschen, mit Shampoo und Schlauch ist vorbei. Eine schnelle und leichte Abhilfe bei Fellflecken schafft Alkohol aus der Apotheke. Damit werden schmutzige Stellen aus dem Fell mühelos ausgerieben und er verfliegt sofort, so dass in der kalten Jahreszeit das Pferd nicht mit nassen Flecken herumstehen muss.


Es ist nun zu kalt, um die Pferdebeine nach einem langen Ausritt zu kühlen, aber eine Quarkpackung lässt sich fast immer machen. Der Quark wird reichlich auf die Beine aufgetragen und mit einem Schwamm wieder ausgewaschen. Ein Hausmittel, das auch bei Satteldruck auf der Sattellage hilft.

Gesundheitsvorsorge

Ronan von Liz

Gerade jetzt, wenn Raufutter die Basis der täglichen Mahlzeiten ist, wird die Zahnkontrolle zur regelmäßigen Pflicht. Haken oder Entzündungen des Zahnfleisches können die Futteraufnahme und -Verwertung empfindlich stören und verursachen Schmerzen.


Wer nicht täglich auf hartem, oder unebenen Boden reiten muss, sollte sich überlegen, ob die Eisen entfernt werden können. Aber auch, wenn die Hufe im Winter deutlich weniger wachsen, die Hufpflege gehört zum Routineprogramm. Matsch, Regen, Eis und Schnee beanspruchen das Horn stärker, als oft angenommen wird. Der regelmäßige Schmidbesuch ist hier Pflicht! Das Horn darf allerdings nicht zu kurz geschnitten werden, um Quetschungen und Entzündungen durch den gefrorenen, unebenen Untergrund zu vermeiden.

Fütterung

Bei der Umstellung von der Weide zum Stall wird das Rau- und Kraftfutter meist als sehr trocken empfunden. Saftfutter ist deshalb im Winter nicht nur eine willkommene Abwechslung, sondern liefert zusätzlich wichtige Vitamine. Möhren, Äpfel oder Mash gehören dabei zum Standard. Wertvoll sind ebenso Zuckerrüben mit dem hohen Zuckergehalt, der vom Pferdeorganismus schnell verarbeitet wird. Auch Pflanzenöl ist ein guter "Treibstoff" für den Winter.

Näheres zu dem Thema Saftfutter findet ihr hier >>> Saftfutter


Ein bisschen Winterspeck schadet auch Pferden nicht. Sie speichern ihr Fett von oben nach unten und von vorne nach hinten. Um festzustellen, ob sie das richtige Gewicht haben, mu0 man sich also vom Nacken über den Widerrist zu den Rippen und schließlich zur Kruppe vortasten. Auch rund um die Schweifrübe lässt sich erkennen, wie gut das Pferd genährt ist. Diese "Handarbeit" ist wichtig, da gerade das dicke Winterfell eventuelle Ernährungsfehler gut verdeckt!