Tipps im Juni
Infos zur Gesundheit/ zum Reiten
- Bei Ausritten und Weidegang kommt es schnell zu kleinen Verletzungen. Deshalb: Impfschutz beachten!
- Tollwut: Weidetiere sind besonders gefährdet, sie sollten jährlich geimpft werden; Fohlen frühestens mit 8 Wochen.
- Für die ersten langen Ritte langsam die Kondition vorab aufbauen.
- Sehnenschäden, Verstauchungen, Stoffwechselstörungen drohen bei Überbelastung!
- Barfußpferde brauchen Zeit, sich an die Mehrbelastungen durch lange Ritte anzupassen. Für die Umstellung eventuell Hufschutz (wie Hufschuhe) anwenden.
- Wer bei Wanderreiten sein Pferd auf fremde Weiden stellt, sollte aufpassen: Sind hier sonst auch Pferde und sind diese entwurmt? Werden die Weiden von Kot abgesammelt?
- Umgekehrt: Wenn Gastpferde auf der Weide stehen, nachprüfen ob diese regelmäßig entwurmt wurden!
Infos zum Gras
Die Weide
Eine pferdegerechte Weide erfordert natürlich auch eine fachgerechte Pflege
- Gras muß für die Grünfütterung täglich frisch gemäht werden! Bis zum Verfüttern im Schatten lagern, maximal 40 Zentimeter hoch, denn:
- Warmes und welkes Gras erzeugt Kolik!
- Nur aus frischem Gras können Pferde die unbekömmlichen und giftigen Kräuter aussortieren!
- Im welken Gras können Giftpflanzen mitgefressen werden; Vergiftungen, Kreislaufstörungen und andere Erkrankungen sind die Folge!
Infos rund ums Heu
| Beim Mähen dürfen die Grasstoppeln nicht kürzer als 5-7 Zentimeter stehenbleiben. Zu kurz gemähtes Gras braucht länger zum Nachwachsen. Die Sonne kann sonst auch den Boden erheblich ausdörren. |
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Gutes Heu ist blaß-grünlich. Der Geruch ist angenehm aromatisch-teeartig. |
| Verunreinigungen (Erde, Staub, Äste ) haben darin nichts zu suchen! |
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Prüfe die Ballen auch nach dem Schwitzen, speziell im Inneren, auf Schimmelbildung. |
| Achtung! Das geerntete Heu darf erst nach mindestens (!) sechs bis acht Wochen Lagerung verfüttert werden! |
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Die Zusammensetzung der Gräser-Kräuter-Kleearten ist maßgeblich für die Qualität. |

