Zecken - was ist zu tun?
Zecken
Zecken
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Von März bis Oktober lauern Zecken in Gräsern, niedrigen Sträuchern und im Unterholz auf ihre Beute. Wenn sie zustechen, übertragen sie Bakterien. Diese können die Nervenkrankheit Borreliose auslösen. Borrelien greifen Gehirn und Rückenmark an.
Mögliche Folgen:
- Lahmheiten
- Augenentzündungen
- Hautprobleme
- Bewegungsstörungen
Die Infektion läßt sich nur heilen, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Um dies zu gewährleisten, die Pferde in den Frühjahrs- und Sommermonaten unbedingt täglich nach Zecken durchsuchen!
Zecken bohren sich am liebsten in die Innenseite der Schenkel, wo die Haut warm und dünn ist; auch Hals, Nüstern- und Augenregionen, sowie der Kronsaum sind häufig befallen. Nach 4 bis 6 Stunden saugt die Zecke Blut, schwillt an wie ein Ballon und fällt später vollgefressen ab.
Was soll man gegen die Zecken tun?
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Eine weibliche Zecke nach der Blutmahlzeit
Zecken müssen so früh wie möglich ab, da sie über den Speichel nach 24 Stunden nach dem Festsaugen die ersten Borrelien übertragen können.
Die Zecke entfernt man am besten mit einer Zeckenzange (erhältlich beim Tierarzt oder in der Apotheke) oder einer Pinzette. Damit fasst man den Kopf so tief wie möglich und zieht ihn heraus. Ob man die Zecke dreht oder nicht, ist dabei egal.
Uhu, Öl, Alkohol und Nagellack auf der Zecke sind tabu: Wenn sie daran erstickt, spuckt sie besonders viele Bakterien in das Pferd! Deshalb darf man die Zecke auch nicht am Pferd zerquetschen!
>>> Weitere interessante Informationen zur Zecke unter: www.zecke.de
