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Kräuter gegen Mauke

Tipps aus der Kräuterküche gegen Mauke

Salbei

Seit je her spielen Kräuter bei der Heilung verschiedener Krankheiten eine große Rolle. Über Jahrzehnte fast vergessen, erkennt man heute den hohen Stellenwert der Kräuterheilkunde wieder.

Verschiedene Heilpflanzen helfen dem Menschen und somit natürlich auch dem Tier. Ein paar nützliche Kräuter-Rezepte zur unterstützenden Maukebehandlung stelle ich Euch anbei vor.


Salbei Tinktur

Der Salbei ist ein ganz wunderbares Mittel bei Ekzemen oder Mauke. Er wirkt antiseptisch, zusammenziehend und heilend. Der echte Salbei kann Ausdünstungen der Haut fördern und hemmen (je nach Dosierung) und er beeinflußt die Spannkraft der Haut.

Zutaten:

Die Salbei-Tinktur wird 1:1 mit abgekochtem Wasser verdünnt. Etwas Flüssigkeit gibt man auf ein sauberes Leintuch oder Kompresse und befeuchtet die Fesselbeuge gründlich damit. Die Einwirkzeit der Tinktur sollte 1 Stunde betragen. Anschließend wird die behandelte Stelle mit einem sauberen Handtuch gründlich trockengetupft (!).

Bärlapp-Aufguß

Der Bärlapp hat eine besondere Wirkung bei nässenden Hautausschlägen!

Zutaten:

Es werden 2 Eßlöffel Bärlappkraut mit dem kochendem Wasser übergoßen. Anschließend 15 Minuten ziehen lassen und durch ein feines Sieb abseihen. Mit diesem Sud tränkt man nun das Leintuch (die Kompresse) und befeuchtet damit die Fesselbeuge gründlich. Nach einer Stunde Einwirkzeit wird die Fesselbeuge mit einem Handtuch gut trockengetupft (!).

Der Bärlapp-Aufguß eignet sich nur für äußerliche Anwendungen!

Salbe mit Lebertran

Lebertran hat eine vielfältige Wirkung. Er versorgt die Haut mit lebensnotwendigen, ungesättigten Fettsäuren und fettlöslichen Vitaminen (z.B. Vitamin A und D3). Ebenso dringt er gut in die Haut ein. Darüber hinaus soll er äußerst hilfreich zur Wiederherstellung und Erhaltung des natürlichen Säureschutzmantels bewirken und zugleich die Wundheilung beschleunigen.

Zutaten:

Mit einem Holzlöffel wird das zähe Wollwachs in die Schüssel gegeben. Gieße anschließend den Lebertran dazu und rühre kräftig. Nach einer Weile entsteht eine fettige, vaselinartige Salbe.
Diese gibt man dann in die gereinigte Vorratsdose und verschließt sie gut. Kühl aufbewahrt ist die Salbe ca. ein halbes Jahr haltbar. Sie kann bei Bedarf aufgetragen werden.


Alternativ kann man die bekannte, zinkhaltige Penatensalbe in eine größere Dose geben und mit etwas Lebertran oder der Salbei-Tinktur verrühren.Anschließend wieder in eine Vorratsdose füllen und kühl lagern.

Johanniskrautöl

Buchtipp!

Kräuterheilkunde für Pferde

Die Wirkung des Johanniskraut ist unter anderem antiseptisch und adstringierend (zusammenziehend). Das Öl kann gut in die Haut eindringen und entfaltet seine heilsame Wirkung auch unter einem Verband.

Das Aufgußöl aus Johanniskraut (Oleum Hyperici, erhältlich im Arzneihandel) kann man entweder pur auf die Haut streichen oder 1:1 mit Olivenöl verdünnen. Das Öl muß anschließend gründlich in die betroffene Stelle einmassiert werden.



Das Johanniskrautöl kann man ebenso, zu gleichen Teilen, auch der oben beschriebenen Lebertransalbe zugefügt werden.


Weiterführende Literatur: Kräuter Heilkunde für Pferde, Hilke Holena, BLV Verlag