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Julia und Romeo

Liebe auf den zweiten Blick ...

Das erste Mal auf die Rasse Tinker bin ich vor x Jahren (1998?) gestossen. Ich ging damals einmal die Woche in einem kleinen Stall reiten. Die SB hatte dann die Idee, mit Importtinkern das grosse Geld zu machen und hatte als Erstes einen ganz süssen Tinker im Stall stehen. Der war daraufhin bald verkauft und die nachfolgenden Exemplare waren alle etwas problematischer: Sie hatten Angst vor Menschen, waren kaum angeritten und ziemlich traumatisiert. So wurde ich damals nicht wirklich vom Tinker-Virus gepackt - und die SB hat auch ziemlich schnell eingesehen, dass sie damit nicht mit wenig Aufwand viel Geld machen kann und so gab's keine neuen Tinker mehr.

Der nächste Tinker war dann bereits Romeo. Im November 2002 waren meine Schwester und ich wieder einmal auf der Suche nach einer Reitgelegenheit. Über Bekannte haben wir dann erfahren, dass eine Frau noch jemanden sucht für ihre zwei etwas schwierigen Ponies. Es hat sich dann so ergeben, dass meine Schwester das andere Pony ritt (Araber x Knabstrupper: klein, weiss mit schwarzen Tupfen und extrem dominant) und ich Romeo, den Tinkerwallach. Zu sagen, dass er mein Herz im Sturm erobert hat, wäre übertrieben... .

Am Anfang war's vor allem Mitleid: Er war in der Gruppe total der Aussenseiter, die Kinder mochten ihn auch überhaupt nicht (wurde mal gefragt, ob es mich nicht angurkt, immer dieses Sch...vieh zu reiten), er war völlig apathisch und verängstigt. Alles in Allem ein Häufchen Elend. Auch was das Reiten anging, war er alles andere als ein Traum: Im Schritt ging's kaum vorwärts, im Trab ging er dafür regelmässig durch und war nur mit massivem Kraftaufwand wieder zu bremsen, er war steif wie ein Brett, konnte nicht galoppieren, schlug ständig gegen die anderen Pferde und wehrte sich massiv gegen die Trense.

Naja, aber irgendwie mochte ich ihn trotzdem... Mit der Zeit klappte das Reiten dann immer besser und ich schloss das hässliche, "verschupfte" Pferdchen immer mehr in mein Herz. Als seine Besitzerin schließlich aus finanziellen Gründen ihre Herde reduzieren musste, hat sie uns gefragt, ob wir ihn haben möchten. Ich war total dagegen, meine Schwester dafür. Als wir dann noch einmal neben ihm standen, hat sie mich gefragt: "Schau ihm doch mal ins Gesicht: Kannst Du zu diesen Augen nein sagen?"

Eine Woche später stand er bei uns im Stall...

Mittlerweile ist er schon über 1 1/2 Jahre bei uns - und hat sich um 180 Grad geändert! Ich bin echt froh, ihn gefunden zu haben!

Julia & Romeo