Borreliose beim Pferd
Behandlung
Die Behandlung ist sehr langwierig und muss konsequent durchgehalten werden, weil die Erreger der Borreliose in zwei verschiedenen Stadien im Körper vorkommen und nur im aktiven Stadium angreifbar sind.
Seit neustem hört man immer wieder von guten Behandlungsmöglickeiten mit Tierheilpraktikern.
Wie die Therapie auf Dauer gegen die Borreliose wirklich hilft ist nicht bekannt da dazu keine wirklichen Angaben zu finden sind.
Nicht bei Borreliose geeignet:
- Vorsicht bei Kortison!
- Pferden, die z.B. an Borreliose leiden nicht mit Corticoïden behandeln, da das die Symptome verstärkt ! Durch Corticoïde wird das Immunsystem kurzzeitig gehemmt bzw. geschwächt und somit können Viren oder Bakterien noch besser zuschlagen !!!
- Bitte Vorsicht mit Magnetfeldern solange aktive Erreger im Tier nachweisbar sind - Infektionen können hier aufflammen.
- Für die chronisch zurückbleibenden Schäden mag es seinen Nutzen haben!
- Bei Borreliose ist das Immunsystem meist sowieso überaktiv (falls es nicht durch Antibiotika lahmgelegt wurde!) und gerade die rheumatischen Beschwerden sind auf eine überschießende Tätigkeit zurückzuführen. Besonders Pflanzenextrakte aus Echinacea oder Teufelskralle können die Beschwerden verschlimmern; in homöopathischer Verdünnung können sie selbstverständlich angewandt werden. Vorsicht ist auch geboten bei der Anwendung von homöpathischen Hochpotenzen, wenn nicht vorher die Ausscheidung optimiert wurde. Es kann zu so einer extremen Erstverschlimmerung kommen, dass der Einsatz allopathischer Medikamente nötig wird und somit die Ausgangslage verschlimmert, statt verbessert.
Eine weitere Sammlung an Informationen u.a. von betroffenen Pferdebesitzern unter:
www.hufrehe.org/info
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